Dauerspiel auf Carré im Gleichsatz -

Dauerspiel auf Carré im Gleichsatz



Unsere heutige Strategie betrifft eine Chance, die von den meisten Analytikern vergleichsweise stiefmütterlich behandelt wird: Carré, also vier auf dem Tableau quadratisch angeordnete, aneinander angrenzende Zahlen.

Warum gibt es beim Roulette so viele Spieltipps für die einfachen Chancen, Dutzende und Kolonnen sowie Transversalen, Chevaux oder auch die vollen Nummern (Plein), während die Chance Carré nach wie vor kaum Beachtung findet? Dies dürfte in erster Linie auf den Umstand zurückzuführen sein, dass dieser Chancenbereich grundsätzlich mit Sätzen verbunden ist, welche sich zur Hälfte im Bereich der zweiten Kolonne bewegen und damit in den Augen vieler Spieler eine unbegründete Favorisierung dieser Chance beinhalten.

Da sich diese Vorbehalte bei genauerer Betrachtung allerdings als unbegründet erweisen, möchten wir bei unserer heutigen Strategie der relativ unpopulären Chance Carré die volle Aufmerksamkeit widmen. Denn ein mit Bedacht gewählter Spielansatz eröffnet auch in diesem Bereich des Spielangebots zahlreiche Chancen und Möglichkeiten.

Für die Satzermittlung betrachten wir neben den regulären Sechsertransversalen 1-6 (1), 7-12 (2), 13-18 (3), 19-24 (4), 25-30 (5) und 31-36 (6) auch die Kolonnenchance, um auf diese Weise stets zu klären, eindeutigen Spielentscheidungen zu gelangen. Während der Vorbuchungsphase von zwölf Coups wird Zero (wie auch später in der effektiven Spielphase) grundsätzlich nicht berücksichtigt.

Die Strategie

Nach Abschluss der Vorbuchung erfolgt die Satzentscheidung gemäß folgender Grundsätze:

  1. Ermittlung der während der Vorbuchung rückständigen Transversale. Im Falle eines Treffergleichstands Auswahl der Transversale, die länger bzw. am längsten ausgeblieben ist.
  2. Sofern zwei oder mehr Transversalen in der Vorbuchungsphase ohne Treffer verblieben sind, ist solange weiterzubuchen, bis lediglich noch eine Transversale keinen Treffer erhalten hat.
  3. Steht die rückständige Transversale eindeutig fest, wählt man jenes Carré zum Satz aus, welches zwei Zahlen der ersten oder dritten Kolonne beinhaltet, je nachdem welche nach Abschluss der Vorbuchung am wenigsten zurückliegt.
  4. Die zweite Kolonne wird demgemäß bei der Satzentscheidung grundsätzlich nicht berücksichtigt.
  5. Nach Ermittlung des Carrés muss solange abgewartet und beobachtet werden, bis dieses seinen ersten Treffer erhalten hat.
  6. Nach diesem Satzsignal ist das ermittelte Carré kontinuierlich im Gleichsatz zu bespielen.
  7. Ein jeder Angriff umfasst (einschließlich Vorbuchungsphase) exakt 24 Coups, wobei, wie bereits erwähnt, Zero nicht mitgezählt wird.

Zur Verdeutlichung der Strategie ein Beispiel:

PermanenzKolonneTransversale   
12III2   
12III2   
24III4  Vert.
2II1 1//
1I1 2////
14II3 3//
8II2 4///
14II3 5/
22I4 6 
7I2   
28I5   
23II4   

Satz: Carré 31/35

Permanenz +/- Saldo
1 (-)  
35 (+)  
18  -1 EUR
10  -2 EUR
35 + +6 EUR
6  +5 EUR
12  +4 EUR
11  +3 EUR
26  +2 EUR
31 + +10 EUR
34 + +18 EUR
26  +17 EUR

Da nach Abschluss einer jeden Partie zwölf neue Coups zur Vorbuchung erforderlich sind, ergibt sich die Möglichkeit eines unlimitierten Dauerspiels und damit gleichzeitig die Chance auf mehr als befriedigende Tagesgewinne.